Thermomanikin-Test
Das Thermomanikin ist ein biophysikalisches Testverfahren, das seit den 1940er Jahren schrittweise entwickelt wurde und als Instrument zur Simulation des Wärme- und Feuchtigkeitsaustauschs zwischen dem menschlichen Körper und der Umgebung dient. Es hat ähnliche Abmessungen wie ein durchschnittlicher Erwachsener und umfasst die folgenden anatomischen Segmente: Haken, Brust, Rücken, Bauch, Hüften, Arme, Hände, untere Gliedmaßen und Füße usw.
Jeder Teil kann von innen, an der Innenfläche und an der Außenfläche beheizt werden. Thermopuppen finden breite Anwendung bei Tests in den Bereichen Bekleidung, Arbeitsmedizin, Umwelt, Brandschutz, Erdöl, Verkehrssicherheit, Luft- und Raumfahrt sowie Bauwesen und so weiter.
Prüfinstitut: Soochow-Universität
Die Thermopuppen-Tests der Y-Warm-Kälteschutzbekleidung und der Daunenjacke wurden vom Nationalen Ingenieurlabor für moderne Seide der Soochow-Universität durchgeführt.
Die Soochow-Universität ist eine im „Projekt 211“ aufgeführte nationale Schlüsselhochschule, ein erstklassiges Mitglied des „Programms 2011“ und eine der führenden Volluniversitäten in der Provinz Jiangsu. Die textilbezogenen Studiengänge gehören zu den nationalen Schlüssel
Disziplinen.
Einführung zum Labor
Das Labor für künstliche Klimasimulation und Prüfung der Soochow-Universität ist mit einem Klimakammerlabor der japanischen Firma EPES und einem NEWTON-Thermomanikin der US-amerikanischen Northwestern Testing Technology Corporation ausgestattet.
Einführung in das Labor für künstliche Klimasimulation und den Thermomanikin-Test
Thermomanikin-Test
Tragekomfort von Bekleidung – Der Thermomanikin-Test dient dazu, das Tragen von Bekleidung am menschlichen Körper, die Bekleidungsstruktur sowie umfassende Faktoren der Materialleistung zu simulieren, kombiniert mit den Referenzdaten der Testumgebung hinsichtlich Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Windgeschwindigkeit, die im Labor für künstliche Klimasimulation eingestellt werden.
Schritt eins
Der Testingenieur stellt Temperatur und relative Luftfeuchtigkeit gemäß den Versuchsanforderungen ein und schaltet die Geräte bereits einige Stunden im Voraus automatisch ein, damit im Klimakammerlabor konstante Temperatur- und Feuchtigkeitsbedingungen herrschen.
Schritt zwei
Die vom Labor bereitgestellte Unterwäsche, Handschuhe und Socken werden dem Thermomanikin angezogen.
Schritt drei
Die vom Labor bereitgestellten Schuhe und das Hemd werden dem Thermomanikin angezogen.
Schritt 4
Stabilisierung der Kontrollprobe
Nach dem Anlegen von Unterwäsche, Handschuhen, Socken, Hemd und Schuhen benötigt die Thermopuppe etwa 2 Stunden, um eine stabile Temperatur und relative Luftfeuchtigkeit zu erreichen.
Schritt 5
Einstellung der Windgeschwindigkeit
Gemäß der Norm für Thermopuppen-Prüfungen – ISO 15831-2004 – beträgt die Windgeschwindigkeit 0,4 m/s. Im Alltag hat die Windgeschwindigkeit jedoch einen enormen Einfluss auf den Wärmewiderstand der Kleidung: Steigt die Windgeschwindigkeit um 1 m/s, sinkt die Temperatur um 2–3 Grad Celsius. Um die Tragebedingungen im Alltag zu simulieren, wurde die Windgeschwindigkeit auf 3,2 m/s eingestellt.
Schritt 6
Prüfung der Kontrollprobe
Prüfung der Kontrollprobe – Prüfung des Wärmewiderstands der Thermopuppe, die Unterwäsche, Handschuhe, Socken, Hemd und Schuhe trägt.
Diagramme zum Testablauf
Jeder Probenversuch dauert 35 Minuten, wobei im Durchschnitt mindestens 20 Minuten stabile Daten vorliegen. Das Diagramm dient dem besseren Verständnis des Testablaufs.
Diagramm nach 4 Minuten
Diagramm nach 15 Minuten 30 Sekunden
Diagramm nach 25 Minuten 16 Sekunden
Diagramm nach 34 Minuten und 18 Minuten
Bekleidungsprüfung
Outdoor-Jacke im gleichen Stil und in derselben Größe
Y-Warm-Jacke
Y-Warm-Outdoor-Jacke – 2 Schichten Y-Warm sind zwischen Stoff und Futter eingefügt, die Gesamtdicke beträgt 4 mm + Die Kälteschutzhose besteht aus einer Schicht Y-Warm.
Gänsedaunenjacke
Daunenjacke – Gänsedaunen, Gewicht 90 g (95 % Anteil, Gesamtdicke 25 mm) + Die kältefeste Hose besteht aus einer Lage Y-warm.
Fazit
Eine 4 mm dicke Y-warm-Jacke weist ähnliche Wärmeisolierungseigenschaften auf wie eine 25 mm dicke Gänsedaunenjacke.